Suchmaschinenoptimierung ist für viele Unternehmer ein schwieriges Thema. Undurchsichtig, viele verschiedene Meinungen und oft negative Erfahrungen. Dennoch bleibt es interessant. SEO ist in vielen Branchen einer der effektivsten Marketingkanäle um die potentielle Kundschaft erreichen zu können.

Was gibt es besseres als eine gut auffindbare Website, die Monat für Monat Neukunden bringt?

Als Unternehmer muss man fokussiert sein und sich auf das Kerngeschäft konzentrieren. Eine umfassende SEO Betreuung die einem den Rücken freihält und sich dauerhaft und vor allem kosteneffektiv um die Website und ihre Auffindbarkeit kümmert klingt verlockend.

Genau das biete ich an. Doch lass uns zunächst darüber reden, worauf es bei einer solchen Zusammenarbeit ankommt, welche Faktoren über Erfolg und Misserfolg entscheiden und welche notwendigen Schritte auf dem Weg an die Spitze der Google Suchergebnisse ergriffen werden müssen.

Worauf kommt es bei einer SEO Betreuung an?

Ich habe schon oft erlebt, dass Dienstleister und Kunden nicht glücklich miteinander wurden. Meist liegt es daran, dass Versprechungen, Budget und die Erwartungshaltungs nicht zueinander passen. Schuld daran tragen in der Regel beide Seiten. Die Kunden wollen eine laufende SEO Betreuung die außergewöhnliche Ergebnisse in kürzester Zeit liefert und SEO Agenturen stehen unter dem Druck jeden Kunden annehmen zu müssen, ohne zu riskieren, dass er zur Konkurrenz abwandert. Kommt unter diesen Bedingungen eine Zusammenarbeit zustande, ist die zum Scheitern verurteilt ist.

Doch wie kann man es sinnvoller angehen?

Schritt 1: Klare Ziele definieren

In einem allerersten Schritt sollte man gemeinsam überlegen, welches Ziel man verfolgt. Klar, jeder wäre gerne für alle Suchbegriffe auf Platz 1. Doch ist das realistisch?

Als Dienstleister der eine SEO Betreuung anbietet ist man der Experte und muss die Wünsche des Kunden einem Realitätscheck unterziehen.

Häufig liest man, dass bei der Suchmaschinenoptimierung keine Versprechen gemacht werden können, doch das stimmt nur begrenzt. Wer Erfahrung hat und ein vernünftiges Budget zur Verfügung gestellt bekommt, kann realistische Szenarien aufzeichnen.

Rankings zu versprechen ist allerdings nicht der richtige Weg.

Vielmehr sollte man sich als Ziel setzen das technische Gerüst, die präsentierten Inhalte und alle externen Faktoren auf Erfolg auszurichten.

Ich halte es auch für seriös einen Anstieg der organischen Besucherzahlen zu versprechen und sich daran messen zu lassen. Das ist schließlich der Job von einem SEO.

Hier sollte man im Vorfeld klar kommunizieren. Davon profitiert sowohl der Kunde, als auch der Dienstleister.

Schritt 2: Ein sinnvolles Budget ermitteln

Wenn man weiß, welche Ziele erreicht werden sollen, muss man sich auf ein passendes Budget einigen. Es wird aus dem notwendigen Zeitaufwand, Kosten für Tools, Texte, Grafiken, Outreach und benötigter Zuarbeiten ermittelt. Als SEO sollte man hier transparent sein, den eigenen Aufwand, den kalkulierten Stunden- oder Tagessatz und weitere Kosten aufschlüsseln. So schafft man Vertrauen und eine fruchtbare Basis für eine langfristige Zusammenarbeit.

Kunde und SEO Agentur müssen dabei akzeptieren, dass Suchmaschinenoptimierung nicht für jeden Kunden und jede Branche ein lukrativer Marketingkanal ist. Gutes SEO kostet Geld und erfordert Geduld. Zudem sind manche Branchen so stark besetzt, dass die erwarteten Umsätze kaum die Ausgaben decken können. Für neue Marktteilnehmer sind Top-Platzierungen nur mit viel Aufwand zu erreichen.

Es gibt Agenturen und Freelancer die mit einem geringen monatlichen Budget ambitionierte Ziele versprechen. Dass das nicht realistisch und nachhaltig ist, sollte jedem einleuchten. Schließlich kann für jeden Suchbegriff der erste Platz nur einmal vergeben werden.

Schritt 3: Klare Absprachen treffen

Es muss nicht immer ein seitenlanger Vertrag sein. Aber klare Absprachen sind dennoch wichtig. Dazu zählt beispielsweise, wie viel Zeit für den Kunden mindestens aufgewendet wird, in welchem Umfang und Rhythmus er ein Reporting erhält, welche Dienstleistungen die laufende SEO Betreuung umfasst und wann die gesteckten Ziele aller Voraussicht nach erreicht werden.

Auch der SEO Freelancer oder die SEO Agentur sollten ihre Anforderungen klar formulieren. Dazu gehören beispielsweise eine pünktliche Bezahlung, alle benötigten Informationen, Zugänge und eventuell Zuarbeiten.

Schritt 4: Ein sinnvolles Abrechnungsmodell

Es bietet sich an bei einer monatlichen SEO Betreuung auch eine monatliche Vergütung auszuhandeln. Bei dieser handelt es sich in der Praxis meist um einen im Vorfeld fixierten Geldbetrag, oder einem Fixum und einem an Ziele gekoppelten Bonus.

Von erreichten Platzierungen, über eine Umsatzbeteiligung bis hin zu Milestones für Zunahmen des organischen Traffics habe ich hier alles schon gesehen.

Das gehört zu einer guten SEO Betreuung

Nicht jeder Anbieter ist für jeden Kunden empfehlenswert. Häufig habe ich mitbekommen, dass über Jahre hinweg Rechnungen beglichen wurden, aber selbst fundamentale Arbeiten nicht durchgeführt und keine Fortschritte erzielt wurden. Damit dir das nicht passiert, solltest du sicherstellen, dass dein Dienstleister die folgenden Arbeiten gewissenhaft für dich erledigt.

Technische Optimierungen

Technische Suchmaschinenoptimierung kümmert sich darum, dass das Grundgerüst deiner Website solide ist und keine Mängel aufweist. Dazu zählen viele verschiedene Faktoren, die je nach Ausgangslage unterschiedlich gewichtet werden müssen. Bei E-Commerce Projekten spielt beispielsweise das Verwalten des Crawl Budgets eine wichtige Rolle. Die Ladegeschwindigkeit einer Website ist immer wichtig und auch das Beheben defekter Verlinkungen, doppelter Inhalte, fehlerhafter tags, Redirects und Meta-Daten sollten zügig in Angriff genommen werden.

Seit einiger Zeit möchten auch die Core Web Vitals Beachtung finden.

Hier sind meist mit einfachen Mitteln große Potentiale zu heben und man schafft ein solides Fundament auf dem die monatliche SEO Betreuung schrittweise aufbauen kann.

Bestehende Inhalte optimieren

Häufig wurde viel Zeit, Geld und Liebe in die Inhalte auf einer Website investiert. Die Suchmaschinenoptimierung kommt dabei allerdings oft zu kurz. Online Marketing sollte sich immer an der Zielgruppe orientieren, doch die Bedürfnisse der großen Suchmaschinen sollten ebenfalls beachtet werden. Die den wichtigsten SEO-Maßnahmen gehört, dass die Inhalte so aufbereitet werden, dass Google & Co sofort klar wird, für welche Suchbegriffe man gefunden werden will.

Dabei kommt es nicht nur darauf an die Überschriften, Texte und Bilder zu optimieren. Auch der Webseiten-Struktur, interne Verlinkungen und strukturierte Daten sind wichtig.

Auch auf Themen wie die Keyword-Kannibalisierung muss eingegangen werden.

Neue Inhalte vorbereiten

In vielen Branchen gehört das regelmäßige Veröffentlichen von neuen Inhalten zum guten Ton und wird erwartet. Wer Content Marketing betreibt kommt um einen guten Redaktionsplan nicht herum und sollte hier bereits den SEO-Dienstleister einbinden. Mit einer fundierten Keyword-Recherche, dem Clustern von Suchbegriffen und einem Briefing für den Texter kann er dazu beitragen, dass Blogbeiträge und Texte neuer Landingpages direkt gut aufgefunden werden und den Ansprüchen der Algorithmen genügen. Die Content Planung sollte einem definierten Prozess folgen, sodass sie stets repliziert werden kann.

Auf diese Weise bekommt man oft einen hochwertigen Text, als wenn dieser zunächst geschrieben und im Anschluss von einem SEO bearbeitet wird.

Ein regelmäßiger Linkaufbau

Einer der wichtigsten Google Ranking Faktoren sind externe Verlinkungen. Je mehr hochwertige Backlinks eine Website hat, desto eher wird sie als Autorität anerkannt. In sehr vielen Fällen machen sie den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg aus. Die ersten Treffer für umkämpfte Keywords sind in nahezu allen Fällen Websites mit vielen starken Backlinks.

Sie aufzubauen ist allerdings schwierig. Hier müssen verschieden SEO Maßnahmen ineinander greifen und die richtige SEO Strategie gewählt werden. Welche das ist, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Vor allem das Budget, die vorhandenen Ressourcen, der Markt und die Ziele sind hier entscheidend.

Wenn du Fragen zum Thema Linkaufbau hast, kannst du mir gerne auf folgende E-Mail Adresse schreiben: silvan@silvanmundorf.de.

Einen SEO Service zum Aufbau von externen Verlinkungen buchen ist riskant. Nicht alle Vorgehensweisen sind mit den Google-Richtlinien konform. Schnell kann man sich eine Abstrafung einhandeln, deren Auswirkungen alle SEO-Bemühungen zunichte macht. Wartet man jedoch darauf, dass Verlinkungen auf magische Art und Weise von alleine entstehen, warten vor allem KMUs vergeblich.

Ansprechpartner bei Fragen

Eine laufende SEO Betreuung sollte auch immer ausreichend Zeit für Gespräche und E-Mails beinhalten. Davon profitieren beide Parteien. Der Kunde möchte wissen, wofür sein Budget eingesetzt wird, das Team muss abgeholt und eingebunden werden und häufig gilt es zwischen verschiedenen Beteiligten zu vermitteln. Als SEO Agentur oder Freelancer hat man die Aufgabe Wissen zu vermitteln um im Endeffekt die gesteckten Ziele erreichen zu können.

Auch als Dienstleister profitiert man davon, wenn alle auf einer Linie sind, die durchgeführten Maßnahmen verstehen und ein Gespür dafür entwickeln, wie aus Sicht der Suchmaschine und des Besuchers die Website qualitativer werden kann. Es erleichtert den ob ungemein, wenn hier alle an einem Strang ziehen.

So startet eine erfolgreiche SEO Betreuung

Meiner Erfahrung nach sind vor allem drei Schritte notwendig, damit der Start einer Zusammenarbeit unter einem guten Stern steht.

1. Den Status Quo festhalten

Zu Beginn sollte man ermitteln, wo der Kunde aktuell steht. Das muss ohnehin gemacht werden um Baustellen und Potentiale zu ermitteln. Für zukünftige Gespräche hat man zudem eine gemeinsame Basis und einen Referenzwert für Erfolge geschaffen.

Ein umfangreiches SEO Audit sollte unbedingt Grundlage einer laufenden Betreuung sein. Je detaillierter, desto besser. Hier kristallisieren sich auch direkt die anfallenden Arbeiten heraus und der Dienstleister kann eine Empfehlung aussprechen wofür das freigegebene Budget eingesetzt werden sollte.

2. Einen Gameplan erstellen – was wird wann gemacht?

Nur weil eine monatliche SEO Betreuung vereinbart wird heißt das nicht, dass jeden Monat die gleichen Aufgaben durchgeführt werden. Während man von kurzweiligen SEO Methoden Abstand halten sollte, gilt es schrittweise eine gute User Experience zu schaffen. Dazu müssen unterschiedliche Aufgaben erledigt werden, die aufeinander aufbauen. Hier sollte man sich zu Beginn auf einen groben Ablauf einigen. So wissen beide Parteien, welche Todos für wann geplant sind. Das erleichtert nicht nur die Kommunikation, sondern auch die Zusammenarbeit und fördert das Vertrauen.

Besonders wenn weitere Parteien wie Webdesigner, Entwickler und Texter involviert sind, ist ein Gameplan essentiell.

3. Sich auf eine Reportingstruktur einigen

Es ist sinnvoll, dass in regelmäßigen Intervallen ein Reporting erstellt wird. Hier wird über die erledigten Arbeiten, Erfolge, Herausforderungen und Pläne dokumentiert.

Doch in welcher Format macht man das und was für KPIs sind sinnvoll?

Unsinnige KPIs für ein Reporting

Ich glaube fest daran, dass es wichtig ist die Kunden regelmäßig zu den erfolgen Arbeiten, Herausforderungen und Erfolgen abzuholen. Transparenz ist für beide Seiten gut. Doch was gehört in ein solches Reporting? Darüber sollten sich Dienstleister und Kunde abstimmen.

Zunächst möchte ich auf KPIs eingehen, die zwar häufig gewünscht werden, allerdings nur wenig Informationskraft haben.

Einzelne Rankings für Keywords

Vor allem kleinere Kunden sind häufig sehr versteift auf einzelne Platzierungen in der Google-Suche. Aufgrund lokaler Rivalitäten und Prestige wollen sie so schnell wie möglich für einige Suchbegriffe gefunden werden. Kann man im Rahmen der monatlichen SEO Betreuung berichten, dass man einen Platz gestiegen ist, ist die Freude groß. Fällt man jedoch um einen Platz wird man gefragt, wofür man eigentlich bezahlt wird. Klar sind die Keyword Positionen wichtig, jedoch darf man das Große Ganze nicht aus den Augen verlieren.

Um SEO-Erfolge verzeichnen zu können braucht man Geduld und Konsistenz. Schwankungen der Platzierungen sind normal. Google testet regelmäßig verschiedene Websites gegeneinander, sammelt Daten und mischt die Karten neu.

Deutlich wichtiger als kurzfristige Rankings ist der langfristige Trend. Auf diesem sollte man sein Hauptaugenmerk haben.

Die Anzahl der aufgebauten Verlinkungen

Vielen Kunden ist bereits bewusst, dass Backlinks eine wichtige Rolle spielen. Gerne möchten sie an Popularität gewinnen und von vielen verschiedene Websites verlinkt werden. Die Quantität der neuen Verlinkungen sollte jedoch niemals im MIttelpunkt stehen. Es ist leicht tausende Blogkommentare inklusive Links am Tag zu erstellen, Erfolg wird man dadurch allerdings keinen haben. Diese SEO Methode ist schlecht gealtert und sorgt seit etwa 10 Jahren eher für eine Abstrafung als für eine bessere Auffindbarkeit.

Ein journalistischer Beitrag inklusive Verlinkung einer großen Tageszeitung ist hingegen deutlich schwieriger zu bekommen, wird sich aber wahrscheinlich langfristig sehr bezahlt machen.

Durchschnittliches Ranking

Google gibt dir die Möglichkeit dein durchschnittliches Ranking zu ermitteln und häufig findet es sich in SEO-Reportings wieder. Davon halte ich allerdings sehr wenig.

Wieso?

Das ist schnell erklärt.

Wenn du für einen Suchbegriff zu finden bist und für diesen auf dem ersten Platz stehst, ist dein durchschnittliches Ranking 1.

Hurra!

Kommt nun ein zweites Keyword hinzu für das du auf #3 bist, ist dein durchschnittliches Ranking 2.

Du hast dich also verschlechtert, obwohl du eindeutig besser gestellt wurdest.

Die Absprungrate und Verweildauer

Lange Zeit war die Absprungrate ein viel beachteter Wert. Websites deren Besucher absprangen waren unbeliebt und viele Webmaster haben diesen Wert sogar manipuliert um besser dazustehen. Wer jedoch kritisch hinterfragt was hier eigentlich gemessen wird versteht schnell, dass die Aussagekraft dieser Metrik begrenzt ist

Auch die Verweildauer ist nicht wichtig. Was ist schlecht daran, wenn ein Besucher auf eine Website kommt und die benötigte Information schnell findet?

Wenn du beispielsweise ein Handwerker bist, in Google gefunden wirst, jemand deine Seite besucht, deine Telefonnummer findet und anruft, ist das doch super.

Möchtest du deine Nummer lieber umständlich verstecken, damit mehr Zeit auf der Webseite verbracht wird?

Mit Sicherheit nicht!

Metriken verschiedener SEO-Tools

In Deutschland ist das SEO-Tool Sistrix sehr verbreitet. Hier hat man die Metrik “Sichtbarkeitsindex” geprägt. Sie gibt man, wie sichtbar eine Domain für etliche verschiedene Keywords ist. Je mehr Rankings es gibt und umso besser man für diese platziert ist, desto höher der Sichtbarkeitsindex.

Während ich ihn grundsätzlich für eine sinnvolle Metrik halte, ist er in vielen Fällen keine sinnvolle KPI.

Das liegt vor allem daran, dass für Unternehmer nicht nur die Sichtbarkeit zählt. Wird man für irrelevante Suchbegriffe gefunden, führt das nicht zu mehr Umsatz, allerdings zu einer Verbesserung des Sichtbarkeitsindexes.

Das ebenfalls sehr beliebte Tool Ahrefs misst von allen Domains die Autorität und vergibt ein Rating zwischen 0 und 100. Den ermittelten Wert nennt man hier Domain Rating. Auch wenn er grundlegend interessant ist gibt es zahlreiche Domains mit einem niedrigen Domain Rating die viel Traffic bekommen und etliche Domains mit einem hohen Domain Rating, die kaum Traffic bekommen. Darüber hinaus ist der Wert leicht zu manipulieren.

Generell sind die Metriken der SEO-Tools nur bedingt aussagekräftig und sollten stets mit Vorsicht genossen werden.

Sinnvolle KPIs für Kunde und Dienstleister

Wer seriös messen will ob die Bemühungen zielführend sind, muss die richtigen KPIs reporten. Welche das sind, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Nachfolgend findest du eine Auswahl der Werte, die ich im Rahmen meiner SEO Beratung für sinnvoll erachte.

Die Entwicklung der organischen Besucher

Wer SEO macht, möchte gerne Besucher über die Google-Suchfunktion gewinnen. Werden das mehr, ist das gut. Werden es weniger, ist das schlecht. Es ist also sinnvoll, dass man misst, wie viele es auf diesem Wege auf die Website gefunden haben.

Dazu ist ein sauberes Tracking wichtig. Häufig werden zahlreiche Bots von Google Analytics und anderen Trackingtools mitgemessen. Nur wer hier im Vorfeld bereinigt, wird vergleichbare Ergebnisse erhalten können.

Gewonnene Leads via SEO

Als SEO hat man die Aufgabe organische Besucher auf eine Website zu bringen. In der Regel sind alle weiteren Wertschöpfungsschritte außerhalb des eigenen Einflussbereiches. Bringt man beispielsweise 1.000 interessierte Besucher auf die Website eines Handwerkers der niemals an das Telefon geht, hat man dennoch erfolgreich gearbeitet, auch wenn kein Umsatz generiert wird.

Hat man allerdings ein gutes Angebot und einen funktionierenden Vertrieb, kann es durchaus Sinn ergeben die aus organischem Traffic gewonnenen Leads zu messen. In Kombination mit den gewonnenen Besuchern lässt sich so festhalten, ob diese auch werthaltig und an dem Angebot interessiert sind.

Was als Lead definiert wird hängt von dem jeweiligen Geschäftsmodell ab. Dabei kann es sich beispielsweise um eine Anruf oder eine E-Mail, um ein heruntergeladenes E-Book, eine Anmeldung im Newsletter oder ähnliches handeln.

Hier muss ebenfalls sauber getrackt werden, damit SEO-Leads nicht mit SEA-Leads und Leads aus anderen Quellen vermischt werden.

Generierter Umsatz

Auch Leads gibt es in verschiedenen Qualitätsstufen. Dir bringt es nichts wenn du jeden Tag 50x angerufen wirst, daraus aber nie ein Geschäft entsteht. Um die Qualität der Leads zu messen, ist der aus ihnen generierte Umsatz wichtig. Mit einem guten Tracking kannst du ermitteln, ob und wann hier im Vertrieb ein Erfolg erzielt werden konnte. Das ist nicht nur eine sinnvolle KPI für SEOs, sondern trägt auch dazu bei, dass du den Customer Lifetime Value der Kunden verschiedener Marketingkanäle separat bestimmen kannst.

Um Zuge der laufenden SEO Betreuung können sich die KPIs auch ändern. Schließlich entwickeln sich Kunde und Dienstleister (hoffentlich) ständig weiter.

SEO Freelancer oder SEO Agentur - was ist besser?

Wer Online Marketing outsourcen oder durch externe Fachleute bereichern möchte fragt sich oft, ob eine Agentur oder ein Freelancer die bessere Wahl ist. Als ehemaliger Gründer einer Agentur und aktueller Freelancer kann ich dir sagen, dass beide Möglichkeiten Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Die Beauftragung einer Agentur

Wenn du eine Agentur anheuerst, ist das in vielen Fällen etwas teurer als ein Freelancer. Wer feste Mitarbeiter hat, muss Puffer aufbauen, Lohnnebenkosten bezahlen, einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, Urlaub gewähren und mit Krankheitstagen rechnen. All diese Kosten musst du als Kunde finanzieren. Bei einer Agentur hast du dafür den Vorteil, dass ein Team aus Experten für dich tätig wird. Weiß der eine nicht weiter, kann er seine Kollegen um Rat bitten.

Häufig werden allerdings hohe Stundenlöhne für Tätigkeiten abgerechnet, die in Wahrheit vielleicht der Praktikant, oder ein Berufseinsteiger erledigt hat. Die erfahrenen Teammitglieder werden meist mit Aufgaben der wichtigsten Kunden beschäftigt.

Gut wenn man zu ihnen gehört. Schlecht wenn nicht.

Mitarbeiter in SEO Agenturen wechseln zudem regelmäßig, sodass du deinen Ansprechpartner verlieren kannst.

Die Arbeit mit einem Freelancer

Freelancer sind meist preiswerter als eine Agentur. Das liegt daran, dass sie geringere Kosten zu stemmen haben. Oft arbeiten sie von zu Hause, können keine Krankheitstage anmelden und bekommen keinen bezahlten Urlaub. Außerdem sind viele als Einzelunternehmer tätig, müssen also neben ihrem eigenen Auskommen keinen Gewinn erwirtschaften.

Als Kunde hat man mit einem erfahrenen Freelancer meist die bessere Wahl getroffen. Vor allem im Digitalmarketing sind viele Experten nicht daran interessiert eine Anstellung in einer Agentur anzunehmen, sondern arbeiten lieber auf eigene Rechnung.

Wird der Freelancer jedoch krank, hat er in den meisten Fällen keinen Ersatz. Sollte dein Unternehmen stark wachsen, fällt es ihm zudem schwer die investierten Arbeitsstunden ebenfalls zu erhöhen. Sein Tag hat schließlich nur 24 Stunden.

Abschließende Worte

Solltest du dich für professionelle SEO interessieren und mit mir arbeiten wollen, schick mir doch bitte eine E-Mail an silvan@silvanmundorf.de zu. Zwar findest du hier auch meine Telefonnummer, mit einem vereinbarten Termin kann ich mich aber im Vorfeld mit deinem Unternehmen beschäftigen.